Maßtoleranzen
Maßtoleranzen sind die festgelegten zulässigen Abweichungen der gedruckten Abmessungen von den Sollmaßen. Sie legen fest, welche fertigungsbedingten Schwankungen ein Bauteil aufweisen darf, ohne als Ausschuss zu gelten, und sind besonders bei Passungen und Funktionsteilen relevant. Beim Konstruieren von Passungen wird das nötige Spiel direkt ins CAD-Modell gelegt: Für bewegliche FDM-Passungen sind etwa 0,2 bis 0,3 mm Spalt pro Seite üblich, für Presspassungen deutlich weniger. Die erreichbare Genauigkeit ist zudem richtungsabhängig, weil Maße in Z-Richtung auf ganze Schichthöhen gerundet werden. Bei Aufträgen werden Toleranzen häufig nach Allgemeintoleranz-Normen wie DIN ISO 2768 vereinbart.
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