
FAQ
FAQ 3D-Druck Magdeburg.
Häufige Fragen beantwortet.
51 Antworten zu Preisen, Materialien, Dateiformaten, Qualität und Lieferung.
Preise & Kosten
Einzelteile starten bei uns ab etwa 4,90 €. Der Preis hängt im Wesentlichen von drei Faktoren ab: dem Materialvolumen deines Modells, dem gewählten Material und der Qualitätsstufe — feinere Schichten bedeuten längere Druckzeit und damit höhere Kosten. Auch Stützstrukturen und die Bauteilgröße spielen eine Rolle. Ein kleiner Halter aus PLA liegt oft im einstelligen Eurobereich, ein großes Funktionsteil aus PA12 kann deutlich mehr kosten. Am schnellsten bekommst du Klarheit mit unserem Sofort-Preisrechner: STL hochladen, Material und Qualität wählen, und du siehst in Sekunden den Endpreis inklusive Mehrwertsteuer — ohne Wartezeit auf ein Angebot und ohne Registrierung.
Nein, bei uns kannst du auch ein einzelnes Teil bestellen — ideal für Prototypen, Ersatzteile oder Testdrucke. Beachte nur den Mindestbestellwert von 15 € pro Auftrag: Liegt dein Auftrag darunter, füllt der Preisrechner die Differenz als transparent ausgewiesenen Mindermengenzuschlag auf. Ab größeren Stückzahlen wird es pro Teil günstiger, weil wir Rüstzeiten und Druckplatten besser auslasten können: ab 5 Teilen sparst du 7 %, ab 10 Teilen 12 %, ab 20 Teilen 18 % und ab 50 Teilen 25 %. Die Rabatte berechnet der Konfigurator automatisch beim Hochladen, du musst nichts extra anfragen oder verhandeln. Wenn du eine größere Kleinserie planst — etwa 100 Stück oder mehr — lohnt sich eine kurze individuelle Anfrage: Solche Projekte kalkulieren wir gesondert und können durch optimierte Plattenbelegung oft noch bessere Stückpreise anbieten.
Wir versenden deutschlandweit mit DHL. Ein DHL-Päckchen bis 1 kg kostet 4,50 €, schwerere Sendungen entsprechend mehr (bis 2 kg 5,49 €, bis 5 kg 6,99 €); ab 150 € Bestellwert liefern wir versandkostenfrei — der genaue Betrag wird dir im Checkout vor der Bezahlung angezeigt, abhängig vom Gewicht deiner Bestellung. Es gibt keine versteckten Verpackungspauschalen. Wenn du aus Magdeburg oder der Umgebung kommst, kannst du komplett kostenlos abholen: direkt bei uns in der Ostendorfer Straße 1, 39130 Magdeburg, montags bis freitags zwischen 9 und 18 Uhr. Gerade bei kleinen Bestellungen lohnt sich die Abholung, weil der Versandanteil dann wegfällt. Bei mehreren Teilen fassen wir die Sendung natürlich zu einem Paket zusammen.
Nein. Der Preis, den dir der Konfigurator anzeigt, ist der Endpreis inklusive Mehrwertsteuer — genau dieser Betrag steht später auch auf der Rechnung. Alle Bestandteile — Material, Maschinenzeit, Rüstkosten und bei sehr kleinen Aufträgen der Mindermengenzuschlag bis zum Mindestbestellwert — sind darin bereits enthalten und im Konfigurator transparent aufgeschlüsselt; im Nachhinein kommt nichts dazu. Die einzige Position, die dazukommt, sind die Versandkosten: Sie werden im Checkout separat und transparent ausgewiesen, bevor du bezahlst — bei Abholung in Magdeburg entfallen sie komplett. Nur bei Sonderwünschen außerhalb des Konfigurators, etwa Lackierung, Konstruktionsarbeit oder Gewindeeinsätzen, entstehen Zusatzkosten — die nennen wir dir aber immer vorab als Festpreis, nie im Nachhinein. Du entscheidest also in jedem Fall mit vollem Überblick über die Gesamtkosten.
Ja — Express wählst du direkt im Preisrechner: Die Option kostet +30 % Aufpreis, und dein Auftrag wird vorgezogen — kleine Teile sind so oft in 1–2 Werktagen fertig, große Drucke brauchen ihre Druckzeit. Wenn es noch schneller gehen muss, schreib uns vor der Bestellung kurz per E-Mail oder ruf an — wir prüfen dann, ob deine Teile in die aktuelle Druckwarteschlange passen, und nennen dir einen verbindlichen Fertigstellungstermin. Je nach Bauteilgröße und Auslastung ist eine Fertigung innerhalb von 24 bis 48 Stunden oft machbar. Wichtig zu wissen: Die reine Druckzeit lässt sich physikalisch nicht beliebig verkürzen — ein großes Teil in feiner Qualitätsstufe braucht schlicht seine Stunden auf dem Drucker. Was die Druckdauer beeinflusst und wo sich Zeit sparen lässt, erklärt unser Artikel zu den Druckzeitfaktoren.
Welche Zahlarten aktuell verfügbar sind, siehst du direkt im Checkout — derzeit bezahlst du per Vorkasse (SEPA-Überweisung). Wir starten den Druck, sobald der Zahlungseingang bei uns verbucht ist — das dauert je nach Bank ein bis zwei Werktage. Gewerbekunden können nach Absprache auch auf Rechnung bestellen; melde dich dafür einfach vor der ersten Bestellung kurz per E-Mail mit deinen Firmendaten. Eine ordentliche Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer bekommst du in jedem Fall automatisch per E-Mail — egal, welche Zahlungsart du wählst. Bei Überweisung gilt Vorkasse: Wir starten den Druck, sobald der Zahlungseingang bei uns verbucht ist — das dauert je nach Bank ein bis zwei Werktage. Kommen weitere Online-Zahlarten hinzu, siehst du sie automatisch im Checkout — online bestätigte Zahlungen gehen ohne Verzögerung in die Warteschlange. Gewerbekunden können nach Absprache auch auf Rechnung bestellen; melde dich dafür einfach vor der ersten Bestellung kurz per E-Mail mit deinen Firmendaten. Eine ordentliche Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer bekommst du in jedem Fall automatisch per E-Mail — egal, welche Zahlungsart du wählst.
Der Preis setzt sich aus Materialverbrauch, Maschinenzeit und einem Grundanteil für Handling und Qualitätskontrolle zusammen. Der Slicer berechnet aus deiner Datei das exakte Druckvolumen inklusive Stützstrukturen — daraus ergibt sich der Materialanteil. Die Maschinenzeit hängt von Bauteilgröße, Schichthöhe und Infill ab: Ein Teil in 0,1-mm-Ultra-Qualität braucht ein Vielfaches der Zeit eines 0,3-mm-Drafts. Technische Materialien wie PA12 oder carbonverstärkte Filamente kosten mehr als Standard-PLA. Du kannst den Preis aktiv steuern: gröbere Schichthöhe, weniger Infill oder eine stützenarme Konstruktion senken die Kosten oft deutlich. Alle Stellschrauben mit Beispielen findest du im Guide 3D-Druck-Preis berechnen.
Das hängt von der Stückzahl ab. Beim Spritzguss zahlst du zuerst ein Werkzeug — je nach Komplexität oft mehrere tausend Euro — dafür sinken die Stückkosten bei hohen Auflagen stark. 3D-Druck hat keine Werkzeugkosten: Das erste Teil kostet genauso viel wie das hundertste. Als Faustregel ist 3D-Druck bei Einzelstücken, Prototypen und Kleinserien bis in den mittleren dreistelligen Stückzahlbereich meist die wirtschaftlichere Wahl; ab mehreren tausend identischen Teilen gewinnt der Spritzguss. Dazu kommt der Zeitvorteil: Konstruktionsänderungen kosten beim 3D-Druck nur einen neuen Upload, kein neues Werkzeug. Einen detaillierten Vergleich mit Rechenbeispielen findest du unter 3D-Druck vs. Spritzguss.
Bei der Online-Bestellung wird der Betrag direkt beim Checkout fällig — die dort angebotenen Zahlarten siehst du vor dem Abschluss; aktuell läuft die Zahlung als klassische Vorkasse per SEPA-Überweisung. Das hat einen einfachen Grund: Jedes Teil wird individuell nach deiner Datei gefertigt und ist für niemanden sonst verwendbar, deshalb starten wir den Druck erst nach Zahlungseingang. Bei Überweisung bekommst du unsere Bankverbindung mit der Bestellbestätigung, und sobald das Geld da ist, rückt dein Auftrag in die Warteschlange — plane dafür ein bis zwei Bankwerktage ein. Für Gewerbekunden und öffentliche Auftraggeber bieten wir nach kurzer Absprache Kauf auf Rechnung mit üblichem Zahlungsziel an; schreib uns dazu vor der Bestellung eine E-Mail mit deinen Firmendaten.
Ja, selbstverständlich. Zu jeder Bestellung bekommst du automatisch eine ordentliche Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer per E-Mail — als PDF, das du direkt in deine Buchhaltung übernehmen kannst. Alle Preise im Konfigurator sind Endpreise inklusive MwSt.; auf der Rechnung werden Nettobetrag und Steueranteil sauber getrennt ausgewiesen. Für Geschäftskunden hinterlegen wir auf Wunsch Firmenname, Ansprechpartner und eure interne Bestellnummer auf der Rechnung — gib das einfach beim Checkout im Kommentarfeld an oder schreib uns kurz. Als Marke der Koreva eG aus Magdeburg stellen wir Rechnungen nach deutschen Standards aus, was gerade für Firmen, Vereine und öffentliche Einrichtungen die Abrechnung unkompliziert macht.
Weil sich Materialien in Einkaufspreis und Verarbeitungsaufwand deutlich unterscheiden. Standard-PLA ist günstig und läuft problemlos durch — es bildet die Preisbasis. PETG und ASA kosten etwas mehr, technische Filamente wie PA12 oder carbonverstärkte Varianten liegen beim Rohmaterial teils beim Mehrfachen von PLA. Dazu kommt der Prozessaufwand: Abrasive Carbon-Filamente brauchen gehärtete Düsen, Nylon muss vor dem Druck getrocknet werden, und manche Materialien erfordern langsamere Geschwindigkeiten oder einen geschlossenen Bauraum. All das fließt in den Preis ein. Unsere Empfehlung: Wähle das Material nach Anforderung, nicht nach Prestige — für viele Anwendungen reicht PETG völlig. Eine Entscheidungshilfe bietet unsere Kosten-Nutzen-Matrix.
Dateiformate & Upload
Wir akzeptieren STL, 3MF, STEP (STP) und OBJ. STL ist der Klassiker und funktioniert immer; 3MF ist moderner und speichert zusätzlich die Maßeinheit, wodurch Skalierungsfehler seltener werden. STEP ist ideal, wenn du direkt aus einem CAD-Programm wie Fusion 360, SolidWorks oder FreeCAD exportierst — die Geometrie bleibt exakt und lässt sich bei Bedarf noch anpassen. Wichtig: Exportiere in Millimetern (mm), sonst kann es zu Skalierungsproblemen kommen. Mehrere Dateien kannst du gleichzeitig hochladen — einfach alle auf einmal auswählen oder per Drag-and-drop in den Upload-Bereich ziehen. Wenn dein Format nicht dabei ist — etwa native CAD-Dateien — schreib uns kurz; in den meisten Fällen finden wir einen Weg zur Konvertierung.
Pro Datei sind bis zu 50 MB möglich — das reicht für die allermeisten Modelle locker aus. Wenn deine STL größer ist, liegt das oft an einer unnötig hohen Mesh-Auflösung: Beim Export kannst du die Dreiecksanzahl reduzieren, ohne dass die Druckqualität sichtbar leidet, denn der Drucker löst feiner als das Auge ohnehin nicht auf. Alternativ hilft das 3MF-Format, das deutlich kompakter speichert als STL. Kommst du trotzdem über die Grenze — etwa bei 3D-Scans mit Millionen von Dreiecken — schick uns die Datei einfach per E-Mail oder über einen Filesharing-Link; wir verarbeiten auch große Scans problemlos und melden uns mit dem Preis zurück.
Millimeter (mm) — das ist der Standard im 3D-Druck und die Einheit, mit der unser Konfigurator rechnet. Die meisten CAD-Programme exportieren automatisch in mm; kritisch wird es bei Software aus dem US-Raum oder bei Downloads von Modellplattformen, die gelegentlich in Zoll (Inch) angelegt sind. Das Tückische: Eine STL-Datei speichert keine Einheit, nur nackte Zahlen — ein 1-Zoll-Würfel kommt dann als 25,4-mal zu kleiner Millimeter-Würfel an. Prüfe deshalb nach dem Upload die angezeigten Abmessungen in der Vorschau. Stimmen sie nicht, kannst du im Konfigurator den Skalierungsfaktor korrigieren. Beim 3MF-Format ist die Einheit übrigens fest eingebettet — ein Grund mehr, es zu nutzen.
Keine Panik — viele Mesh-Fehler wie kleine Löcher, doppelte Flächen oder umgedrehte Normalen repariert unser Slicer beim Import automatisch. Lade die Datei also ruhig erst einmal hoch: In den meisten Fällen läuft alles glatt, und falls ein Problem auftritt, das sich auf die Druckbarkeit auswirkt, melden wir uns bei dir, bevor gedruckt wird. Willst du selbst reparieren, empfehlen wir kostenlose Werkzeuge wie Microsoft 3D Builder (sehr einfach) oder Meshmixer. Bei Modellen aus 3D-Scannern oder Sculpting-Programmen lohnt sich zusätzlich eine Reduktion der Dreiecksanzahl. Tipp: Wer direkt aus dem CAD als STEP exportiert, umgeht Mesh-Fehler von vornherein. Was die Slicer-Software beim Aufbereiten deiner Datei genau macht, erklären wir im Wissensbereich.
Ja, das geht auf zwei Wegen: Du kannst mehrere Objekte in einer einzigen STL- oder 3MF-Datei zusammenfassen oder mehrere Dateien gleichzeitig hochladen. Jede Datei wird im Konfigurator als eigenständiges Teil behandelt und einzeln kalkuliert, sodass du pro Teil Material, Farbe und Qualitätsstufe getrennt wählen kannst. Genau deshalb empfehlen wir bei unterschiedlichen Bauteilen separate Dateien: Steckt alles in einer STL, gelten zwangsläufig dieselben Einstellungen für alle Objekte. Für Baugruppen mit vielen Positionen — etwa zehn verschiedene Halter für ein Projekt — ist der Sammel-Upload ideal; der automatische Mengenrabatt greift ab 5 Stück desselben Teils über die Stückzahl im Konfigurator.
Alle drei funktionieren bei uns — sie haben aber unterschiedliche Stärken. STL ist das älteste und kompatibelste Format: ein reines Dreiecksnetz ohne Einheiten- oder Farbinformationen. 3MF ist der modernere Nachfolger — kompakter, mit fest eingebetteter Maßeinheit und dadurch praktisch immun gegen Skalierungsfehler. STEP ist kein Mesh, sondern exakte CAD-Geometrie: Kurven bleiben mathematisch präzise, und wir können das Modell bei Bedarf noch anpassen, etwa Toleranzen an Bohrungen. Unsere Empfehlung: Wenn dein CAD-Programm STEP exportiert, nimm STEP. Ansonsten 3MF vor STL. Bei Downloads von Plattformen wie Printables bekommst du meist STL — das ist völlig okay. Worauf du beim Export achten solltest, fasst die Export-Checkliste zusammen.
Deine Dateien werden verschlüsselt über HTTPS übertragen und ausschließlich für die Kalkulation und Fertigung deines Auftrags verwendet. Wir geben sie nicht an Dritte weiter, veröffentlichen sie nicht und nutzen sie weder für Werbung noch zum Training von KI-Modellen. Nach Abschluss des Auftrags bewahren wir die Daten nur so lange auf, wie es für mögliche Nachbestellungen und gesetzliche Aufbewahrungspflichten sinnvoll ist — auf Wunsch löschen wir deine Dateien direkt nach der Fertigung, eine kurze E-Mail genügt. Sämtliche Urheber- und Nutzungsrechte an deinem Modell bleiben selbstverständlich bei dir; wir fertigen ausschließlich in deinem Auftrag. Die Details regelt unsere Datenschutzerklärung — und bei Fragen erreichst du uns direkt.
Ja. Vertraulichkeit ist für uns selbstverständlich — viele Kunden schicken uns Prototypen und Entwicklungsstände, die noch nicht öffentlich sind. Deine Modelle werden nicht veröffentlicht, nicht als Referenz gezeigt und nicht an Dritte weitergegeben; Fotos von Kundenteilen nutzen wir nur nach ausdrücklicher Zustimmung. Alle Rechte an deiner Konstruktion bleiben bei dir — wir fertigen ausschließlich in deinem Auftrag. Für Unternehmen mit erhöhtem Schutzbedarf unterzeichnen wir auf Wunsch eine Geheimhaltungsvereinbarung (NDA), bevor du uns Daten schickst. Als lokaler Anbieter mit echten Ansprechpartnern in Magdeburg kannst du zudem jederzeit persönlich klären, wie wir mit deinen Daten umgehen — auch das unterscheidet uns von anonymen Upload-Plattformen.
Ja. Wenn du nur eine Skizze, eine technische Zeichnung, ein Foto oder ein defektes Originalteil hast, konstruieren wir das 3D-Modell für dich. Typische Fälle: ein gebrochenes Bauteil, das es nicht mehr zu kaufen gibt, eine Halterung nach Maß oder ein Gehäuse für eine Platine. Schick uns über das Beratungsformular einfach, was du hast — je mehr Maße und Fotos, desto schneller können wir kalkulieren. Die Konstruktion rechnen wir nach Aufwand ab und nennen dir vorab einen Festpreis, damit du keine Überraschung erlebst. Gerade bei Ersatzteilen lohnt sich das oft doppelt: Einmal konstruiert, kannst du das Teil beliebig oft nachbestellen.
Materialien
Unser Standardsortiment umfasst PLA, PETG, ASA, ABS, TPU 95A (flexibel), PA12 (Nylon), die carbonfaserverstärkten Varianten PLA-CF und PETG-CF sowie PVA als wasserlösliches Stützmaterial. Gedruckt wird bei uns im FDM-Verfahren — damit deckst du vom Deko-Objekt bis zum hochbelasteten Funktionsteil alle gängigen Anwendungen ab. Jedes Material gibt es in mehreren Farben — PLA und PETG in der größten Auswahl; mehr zur Farbwahl liest du unter Farben & Pigmente. Grob eingeordnet: PLA für Optik und Prototypen, PETG als Allrounder für den Alltag, ASA für draußen, TPU für Flexibles, PA12 und Carbon-Varianten für mechanisch hoch belastete Teile. Zu jedem Werkstoff findest du bei uns einen ausführlichen Guide mit Eigenschaften, Grenzen und typischen Anwendungen.
Die Kurzfassung: Für Deko, Anschauungsmodelle und Prototypen ohne mechanische Last nimm PLA — günstig, präzise, große Farbauswahl. Für Funktionsteile im Alltag ist PETG der Allrounder: zäher, temperaturbeständiger und feuchtigkeitsunempfindlich. Draußen spielt ASA seine UV-Beständigkeit aus. Flexible Teile wie Puffer, Füße oder Schutzhüllen druckst du in TPU. Für hoch belastete Technik — Zahnräder, Gleitelemente, Halterungen im Maschinenbau — sind PA12 oder carbonverstärkte Filamente die richtige Wahl. Hochdetaillierte Miniaturen und glatte Oberflächen gelingen in der Ultra-Qualitätsstufe (0,1 mm Schichthöhe) — auf Wunsch mit Schleifen und Lackieren als Zusatzservice. Wenn du unsicher bist: Beschreib uns kurz die Anwendung über das Beratungsformular — wir empfehlen dir ehrlich das passende (und nicht das teuerste) Material. Einen strukturierten Einstieg bietet der Material-Auswahl-Guide.
Nein — gedruckte PLA-Teile sind nicht lebensmittelgeeignet. Das Problem ist weniger das Material selbst als die Schichtstruktur des FDM-Drucks: In den feinen Rillen zwischen den Schichten sammeln sich Feuchtigkeit und Speisereste, die sich beim Spülen nicht zuverlässig entfernen lassen — ein idealer Nährboden für Bakterien. Dazu kommen mögliche Zusätze in Filamenten, etwa Farbpigmente, die nicht für Lebensmittelkontakt zertifiziert sind, sowie Abrieb aus der Messingdüse. PETG gilt als Rohstoff zwar als lebensmittelkonform, aber auch hier bleibt das Schichtproblem bestehen. Für kurzen, trockenen Kontakt — etwa einen Keksausstecher — ist das Risiko überschaubar; von Dauerkontakt raten wir ab. Alle Details im Artikel Lebensmittelkontakt.
Die Wärmeformbeständigkeit unterscheidet sich stark: PLA wird schon ab etwa 50–65 °C weich — ein Armaturenbrett im Sommer reicht, um PLA-Teile zu verformen. PETG hält etwa 75–85 °C aus, ABS und ASA liegen bei rund 85–100 °C, und PA12 verkraftet dauerhaft bis etwa 120 °C. Die carbonverstärkten Varianten PLA-CF und PETG-CF liegen jeweils etwas über ihren Basismaterialien, weil die Fasern die Formstabilität erhöhen. Wichtig: Diese Werte gelten für Formstabilität unter geringer Last — unter mechanischer Spannung verformen sich Teile schon bei niedrigeren Temperaturen. Für Bauteile in der Nähe von Wärmequellen plane also Reserve ein. Eine ausführliche Übersicht mit Einsatzgrenzen je Material findest du im Temperaturleitfaden.
PLA wird aus nachwachsenden Rohstoffen wie Maisstärke oder Zuckerrohr hergestellt und ist grundsätzlich biologisch abbaubar — allerdings nur unter den kontrollierten Bedingungen industrieller Kompostierungsanlagen bei konstant hohen Temperaturen um 60 °C. Im Gartenkompost oder in der Natur passiert über Jahre praktisch nichts; ein PLA-Teil verrottet dort nicht nennenswert. Realistisch betrachtet ist PLA also eher pflanzenbasiert als im Alltag kompostierbar. Nachhaltig drucken kannst du trotzdem: Teile so konstruieren, dass sie lange halten und reparierbar sind, Fehldrucke durch saubere Dateien vermeiden und langlebige Materialien für Funktionsteile wählen. Mehr über Herstellung, Stärken und Grenzen des Materials liest du im PLA-Guide.
PLA ist steifer, maßhaltiger und einfacher zu drucken — ideal für Prototypen, Deko und alles, was weder heiß noch mechanisch stark belastet wird. PETG ist zäher und schlagfester, hält mit etwa 75–85 °C deutlich mehr Temperatur aus und ist unempfindlich gegen Feuchtigkeit und viele Reinigungsmittel. Dafür neigt PETG etwas mehr zu feinen Fäden (Stringing) und hat eine leicht glänzendere Oberfläche. Faustregel: Steht das Teil im Regal, nimm PLA. Wird es benutzt, belastet oder bleibt im Sommer im Auto liegen, nimm PETG. Preislich liegen beide nah beieinander, sodass die Anwendung entscheiden sollte. Den ausführlichen Vergleich mit Messwerten findest du unter PLA vs. PETG.
Für draußen empfehlen wir ASA: Es ist UV-stabil, witterungsbeständig und übersteht Temperaturschwankungen von Frost bis Sommerhitze, ohne zu verspröden oder auszubleichen. PETG ist die zweite Wahl — es verträgt Feuchtigkeit gut und reicht für halbschattige oder zeitlich begrenzte Außenanwendungen völlig aus, altert bei jahrelanger direkter Sonne aber schneller als ASA. PLA gehört nicht nach draußen: UV-Strahlung und Hitze setzen ihm schnell zu. Typische Outdoor-Anwendungen sind Halterungen für Kameras und Antennen, Teile für die Gartenbewässerung, Kennzeichenhalter oder Sensorgehäuse. Wichtig bei Verschraubungen im Freien: Edelstahlschrauben verwenden und Wandstärken großzügig auslegen. Konkrete Konstruktionstipps liefert unser Guide zu Outdoor-Bauteilen.
Carbonfasern machen Filamente deutlich steifer und formstabiler — PETG-CF oder PLA-CF verziehen sich unter Last und Wärme spürbar weniger als ihre Basismaterialien. Das lohnt sich bei Halterungen, die sich nicht durchbiegen dürfen, bei Drohnen- und RC-Teilen, Werkzeugaufnahmen oder Vorrichtungen im Werkstatteinsatz. Zwei Dinge solltest du wissen: Erstens erhöhen die Kurzfasern vor allem die Steifigkeit, nicht automatisch die Bruchzähigkeit — schlagfester wird das Teil dadurch nicht. Zweitens sind CF-Filamente teurer und abrasiv, was den Druckpreis erhöht. Für viele Anwendungen ist normales PETG oder PA12 die wirtschaftlichere Wahl. Wann sich der Aufpreis wirklich rechnet, erklärt der Artikel über faserverstärkte Filamente.
Unser TPU 95A ist ein flexibles Filament mit Shore-Härte 95A — vergleichbar mit einer harten Schuhsohle oder einem Skateboard-Rad. Es lässt sich biegen und federt zurück, ist aber kein weiches Gummi: Dünne Wände sind deutlich nachgiebiger als massive Körper, die Flexibilität steuerst du also stark über die Konstruktion — Wandstärke, Infill-Dichte und Geometrie. TPU ist außerdem extrem abriebfest, reißfest und dämpft Vibrationen — perfekt für Schutzhüllen, Gerätefüße, Puffer, Kantenschutz, Riemen oder Dichtungen mit moderaten Anforderungen. Was mit 95A gut funktioniert und wofür du weichere Shore-Härten bräuchtest, zeigt dir der TPU-Shore-Vergleich mit Beispielen aus der Praxis.
Das hängt stark vom Material ab. PETG verkraftet viele Haushaltsreiniger, verdünnte Säuren und Laugen gut; PA12 ist beständig gegen Öle, Fette und viele Kraftstoffe und deshalb erste Wahl im Kfz- und Werkstattbereich. PLA ist chemisch empfindlich und für solche Umgebungen ungeeignet. ABS und ASA werden von Aceton und vielen Lösungsmitteln angegriffen — das nutzt man umgekehrt sogar gezielt zum Glätten der Oberfläche. Wichtig: Beständigkeit heißt nicht Freigabe — bei Anwendungen mit aggressiven Medien teste immer zuerst ein Probeteil unter realen Bedingungen, bevor du dich auf das Bauteil verlässt. Eine Übersicht, welches Material was aushält, findest du im Guide zur Chemikalienbeständigkeit.
Druckqualität
Wir bieten vier Qualitätsstufen an: Draft mit 0,3 mm Schichthöhe (schnell und günstig, Schichten sichtbar), Normal mit 0,2 mm (der Allround-Standard), Fine mit 0,15 mm und Ultra mit 0,1 mm für besonders glatte, detailreiche Oberflächen. Feinere Schichten bedeuten mehr Schichten pro Bauteil — die Druckzeit steigt etwa proportional, und damit auch der Preis. Für die Festigkeit macht die Schichthöhe dagegen kaum einen Unterschied. Unsere Empfehlung: Funktionsteile und frühe Prototypen in Draft oder Normal drucken, Sichtteile und Modelle mit feinen Details in Fine oder Ultra. Wie Schichthöhe, Optik und Druckzeit genau zusammenhängen, zeigt der Artikel Layerhöhe: Qualität vs. Zeit.
Beim FDM-Druck erreichen wir typischerweise eine Maßgenauigkeit von ±0,2 mm bei kleinen bis mittleren Teilen; bei größeren Bauteilen kommt materialabhängig ein leichter Schrumpf dazu. Zwei Effekte solltest du beim Konstruieren einplanen: Bohrungen und Innenmaße fallen prozessbedingt etwas kleiner aus — dimensioniere Löcher etwa 0,1–0,2 mm größer oder plane das Nachbohren ein. Und Passungen zwischen zwei gedruckten Teilen brauchen Spiel: rund 0,2 mm für lockere, etwa 0,1 mm für stramme Passungen sind bewährte Startwerte. Für höchste Präzision an einzelnen Funktionsflächen empfiehlt sich Nacharbeit mit Reibahle oder Gewindeschneider. Ausführliche Konstruktionsregeln mit Tabellen findest du im Guide Toleranzen & Passungen.
Ja, die Infill-Dichte wählst du direkt im Konfigurator. Standard sind 20 % — das reicht für Deko, Gehäuse und die meisten Alltagsteile völlig aus, denn ein großer Teil der Festigkeit kommt aus den Außenwänden. Für mechanisch belastete Teile empfehlen wir 40–60 %, für maximale Festigkeit 80–100 % — wobei der Zugewinn oberhalb von etwa 60 % immer kleiner wird, während Gewicht, Druckzeit und Preis weiter steigen. Oft bringt eine zusätzliche Wandlinie mehr Festigkeit pro Cent als mehr Infill. Auch das Füllmuster spielt eine Rolle: Gyroid etwa verteilt Kräfte gleichmäßig in alle Richtungen. Mehr dazu im Artikel über Infill-Muster.
Stützstrukturen (Supports) werden überall dort automatisch erzeugt, wo dein Modell Überhänge von mehr als etwa 45 Grad oder frei schwebende Bereiche hat — ohne sie würde der Drucker ins Leere drucken. Nach dem Druck entfernen wir die Stützen für dich; das ist im Preis enthalten. An den Kontaktstellen kann die Oberfläche etwas rauer bleiben als an frei gedruckten Flächen — das ist beim FDM-Verfahren normal und lässt sich durch geschickte Ausrichtung des Bauteils oft stark reduzieren. Für komplexe Geometrien bieten wir wasserlösliches PVA-Stützmaterial an, das rückstandsfrei herausgelöst wird und makellose Unterseiten hinterlässt. Wann welches Stützkonzept sinnvoll ist, erklärt unser Support-Leitfaden.
Ja — Schleifen, Grundieren und Lackieren bieten wir als Zusatzservice an. Gib deinen Wunsch einfach bei der Bestellung im Kommentarfeld an oder frag vorab per E-Mail an; wir melden uns dann mit einem Festpreis. Typische Aufträge: Sichtteile glatt schleifen und in Wunschfarbe lackieren, Prototypen für Präsentationen und Messen veredeln oder Gehäuse mit grundierter Oberfläche für die eigene Weiterbearbeitung vorbereiten. Auch das Verkleben mehrteiliger Modelle und das Einsetzen von Gewindeeinsätzen übernehmen wir. Beachte: Nachbearbeitung ist Handarbeit und verlängert die Lieferzeit um einige Werktage. Welche Schritte in welcher Reihenfolge sinnvoll sind, zeigt unser Finish-Workflow.
Als Faustregel: mindestens 1,2 mm für unbelastete Teile, 2–3 mm für Funktionsteile — das entspricht drei bis sieben Wandlinien bei einer 0,4-mm-Düse. Wände unter 0,8 mm werden mechanisch schwach und können beim Druck Probleme machen. Wichtig ist auch das Verhältnis zum Infill: Eine dickere Wand mit wenig Füllung ist meist stabiler und günstiger als eine dünne Wand mit viel Füllung. Wände, die quer zur Schichtrichtung belastet werden, brauchen zusätzliche Reserve, weil die Schichthaftung die Schwachstelle ist. Plane Wandstärken außerdem als Vielfaches der Linienbreite (0,4/0,8/1,2/1,6 mm) — das druckt sauberer. Alle Richtwerte mit Beispielen findest du unter Wandstärke & Infill.
Weil FDM-Teile richtungsabhängig fest sind: Entlang der Schichten sind sie deutlich belastbarer als quer dazu — die Verbindung zwischen den Schichten ist die mechanische Schwachstelle. Ein Haken, der quer zur Schichtrichtung belastet wird, kann an der Schichtgrenze brechen, während dasselbe Teil liegend gedruckt problemlos hält. Die Ausrichtung beeinflusst außerdem, wo Stützstrukturen nötig sind, welche Flächen besonders glatt werden und wie lange der Druck dauert. Wir prüfen bei jedem Auftrag die sinnvollste Orientierung und richten dein Teil entsprechend aus. Soll eine bestimmte Fläche besonders schön oder eine Richtung besonders belastbar sein, schreib es einfach in den Bestellkommentar. Die Grundlagen erklärt unser Artikel zur Ausrichtung.
Ja, dafür gibt es drei bewährte Wege. Die robusteste Lösung sind Messing-Gewindeeinsätze, die wir per Wärme in vorbereitete Aufnahmen einsetzen — sie halten dauerhaft, auch bei häufigem Ein- und Ausschrauben, und sind Standard bei Gehäusen und Vorrichtungen. Alternativ lassen sich größere Gewinde ab etwa M5 direkt mitdrucken oder mit einem Gewindeschneider in eine gedruckte Kernbohrung schneiden — gut für selten gelöste Verbindungen. Für einmalige Montagen funktionieren auch selbstschneidende Schrauben direkt im Kunststoff. Wenn du Einsätze möchtest, konstruiere die Aufnahmen nach Herstellerangabe — oder frag uns, wir passen dein Modell gegen kleinen Aufpreis an. Details und Maßtabellen findest du unter Gewindeeinsätze.
FDM-Teile zeigen prinzipbedingt feine Schichtlinien — je feiner die Qualitätsstufe, desto weniger sichtbar. In Ultra-Qualität (0,1 mm) sind Oberflächen schon sehr ansehnlich, aber nie spritzgussglatt. Drei Wege führen zu glatteren Oberflächen: Schleifen und Lackieren als Zusatzservice bei uns, chemisches Glätten bei ABS und ASA — dabei verschmilzt Lösungsmitteldampf die äußere Schicht zu einer glänzenden, geschlossenen Oberfläche — oder der Wechsel des Verfahrens: SLA-Resin-Druck liefert von Haus aus nahezu schichtfreie, glatte Teile — dieses Verfahren bieten wir allerdings nicht an; bei uns kommst du dem mit Ultra-Qualität plus Schleifen und Lackieren oder chemischem Glätten am nächsten. Welche Methode für dein Teil passt, hängt von Material, Geometrie und Budget ab — mehr dazu im Artikel über das chemische Finish.
Lieferung & Abholung
Standardaufträge sind in der Regel nach 2–5 Werktagen versandbereit — abhängig von Auftragsgröße, gewähltem Material und aktueller Warteschlange. Direkt nach der Bestellung bekommst du eine Bestätigung per E-Mail mit dem voraussichtlichen Fertigstellungstermin, und sobald dein Paket an DHL übergeben ist, folgt die Sendungsnummer. Große Teile in feiner Qualitätsstufe brauchen schlicht länger auf dem Drucker — ein Bauteil mit 30 Stunden reiner Druckzeit können wir nicht am selben Tag verschicken. Wenn es eilt: Express kannst du direkt im Preisrechner dazubuchen (+30 % Aufpreis) — dein Auftrag wird dann vorgezogen; für besonders eilige Fälle mit Fertigstellung innerhalb von 24–48 Stunden ruf uns vorher kurz an. Wie stark die gewählte Stufe die Dauer beeinflusst, zeigt unser Artikel zu den Qualitätsstufen.
Ja, sehr gerne sogar! Du kannst deine Bestellung direkt bei uns in der Ostendorfer Straße 1, 39130 Magdeburg abholen — montags bis freitags zwischen 9 und 18 Uhr. Die Abholung ist kostenlos, du sparst dir also die Versandkosten komplett. Gib am besten schon bei der Bestellung an, dass du abholen möchtest, oder schick kurz eine E-Mail beziehungsweise ruf an, damit dein Teil bereitliegt, wenn du kommst. Vor Ort kannst du das Teil direkt in die Hand nehmen und prüfen — und wenn du Fragen zu Material, Nachbestellung oder einem nächsten Projekt hast, klären wir das gleich persönlich. Viele Stammkunden aus Magdeburg nutzen genau das.
Wir liefern deutschlandweit per DHL — vom Päckchen bis zum größeren Paket, je nach Umfang deiner Bestellung. Nach dem Versand bekommst du die DHL-Sendungsnummer per E-Mail und kannst dein Paket bis zur Haustür verfolgen; Lieferung an Packstationen ist ebenfalls möglich. Sendungen nach Österreich, in die Schweiz oder andere EU-Länder sind grundsätzlich machbar — frag dafür bitte vorab per E-Mail an, damit wir dir Versandkosten und Laufzeit konkret nennen können. Und natürlich gilt: Wenn du aus Magdeburg oder dem Umland kommst, ist die kostenlose Abholung in der Ostendorfer Straße 1 oft der schnellste Weg zu deinem fertigen Teil.
Sorgfältig — schließlich stecken in jedem Teil etliche Druckstunden. Deine Teile werden einzeln in Luftpolsterfolie gewickelt und in einem stabilen Karton mit ausreichend Polstermaterial verpackt; empfindliche oder filigrane Bereiche sichern wir zusätzlich. Bei mehreren Teilen in einer Sendung wird jedes Teil separat geschützt, damit auf dem Transportweg nichts aneinander scheuert oder verkratzt. Dünnwandige Strukturen, lange schlanke Geometrien und frisch lackierte Oberflächen bekommen besondere Aufmerksamkeit — bei Bedarf mit passgenauen Kartoneinlagen. Wir verwenden lieber eine Lage Polsterung mehr als eine zu wenig: Ein nachgedrucktes Teil kostet dich und uns mehr Zeit als ein etwas größerer Karton. Wo möglich, nutzen wir wiederverwendetes Verpackungsmaterial.
Nach der Bestellung bekommst du zunächst eine Bestätigung mit dem voraussichtlichen Fertigstellungstermin. Sobald deine Teile gedruckt, geprüft und an DHL übergeben sind, schicken wir dir die Sendungsnummer per E-Mail — damit verfolgst du dein Paket in der DHL-App oder auf dhl.de bis zur Haustür. Innerhalb Deutschlands ist DHL üblicherweise ein bis zwei Werktage unterwegs. Wenn du zwischendurch wissen möchtest, wo dein Auftrag gerade steht — etwa bei größeren Projekten mit mehreren Teilen — schreib uns einfach eine kurze E-Mail mit deiner Bestellnummer oder ruf an: Bei uns antwortet keine Warteschleife, sondern direkt jemand aus der Werkstatt in Magdeburg, der deinen Auftrag kennt.
Das kommt zum Glück selten vor — falls doch, lösen wir es unkompliziert: Mach bitte Fotos vom beschädigten Teil und der Verpackung und schick sie uns innerhalb weniger Tage per E-Mail, zusammen mit deiner Bestellnummer. Wir drucken betroffene Teile schnellstmöglich nach und schicken sie dir kostenlos erneut zu — ohne Formularkrieg, und ohne dass du selbst mit DHL diskutieren musst; die Abwicklung mit dem Versanddienstleister übernehmen wir. Das gilt übrigens auch, wenn ein Teil einen Druckfehler hat, der uns bei der Endkontrolle durchgerutscht ist: Qualitätsprobleme gehen auf uns. Dein Risiko bei der Bestellung ist damit praktisch null — versprochen.
Über elbe3D
elbe3D ist eine Marke der Koreva eG, einer Genossenschaft aus Magdeburg. Hinter dem Service stehen echte Menschen, die selbst konstruieren, drucken und die Maschinen warten — kein Konzern, kein Call-Center, keine anonyme Upload-Plattform, die Aufträge an wechselnde Subunternehmer weiterreicht. Das merkst du im Alltag: Wenn du anrufst oder schreibst, sprichst du mit jemandem, der deinen Auftrag tatsächlich in der Hand hatte und dir bei Materialfragen, Konstruktionsproblemen oder Sonderwünschen direkt weiterhelfen kann. Und wenn mal etwas schiefgeht, suchen wir eine Lösung statt eines Schuldigen. Regionale Fertigung heißt außerdem: kurze Wege, schnelle Abholung und ein Ansprechpartner, den du bei Bedarf persönlich treffen kannst.
Du findest uns in der Ostendorfer Straße 1, 39130 Magdeburg — gut erreichbar aus dem gesamten Stadtgebiet und dem Umland in Sachsen-Anhalt. Anders als viele Anbieter, die mit »lokal« werben, aber tatsächlich aus den Niederlanden oder Süddeutschland versenden, wird bei uns wirklich vor Ort in Magdeburg gedruckt. Für dich heißt das: kostenlose Abholung statt Versandkosten, kurze Lieferwege in die Region und die Möglichkeit, dein Projekt persönlich zu besprechen — gerade bei kniffligen Ersatzteilen oder Beratungsbedarf ist das Gold wert. Abholzeiten: Montag bis Freitag, 9 bis 18 Uhr. Melde dich am besten kurz vorher an, dann liegt dein Teil abholbereit.
Ja — im elbe3D-Shop bekommst du Filament auch als Rolle für deinen eigenen Drucker: PLA, PETG, ASA und weitere Materialien in verschiedenen Farben, einzeln oder im Vorteilspack. Es sind dieselben Materialien, die wir in unserem Druckservice täglich verarbeiten — du bekommst also nur Filament, dem wir selbst vertrauen und dessen Verarbeitungseigenschaften wir aus der Praxis kennen. Bei Fragen zu Druckeinstellungen, Temperaturen oder Haftung helfen wir dir gern weiter — das unterscheidet uns von anonymen Marktplätzen. Und falls du aus Magdeburg kommst: Filament kannst du natürlich ebenfalls direkt bei uns abholen. Worauf es bei gutem Material ankommt, liest du unter Filament-Qualität.
Absolut — individuelle Projekte sind unser Alltag. Typische Anfragen: ein Prototyp für eine Produktidee, ein nicht mehr lieferbares Ersatzteil, eine Vorrichtung für die Werkstatt, ein Gehäuse für ein Elektronikprojekt oder eine Kleinserie für den Verkauf. Wenn du schon eine 3D-Datei hast, lade sie einfach im Preisrechner hoch. Wenn nicht, übernehmen wir auch die Konstruktion: Skizze, Foto oder Originalteil genügen als Grundlage. Den Aufwand für CAD-Arbeit kalkulieren wir vorab als Festpreis, damit du keine Überraschungen erlebst. Am besten startest du über das Beratungsformular oder rufst direkt an — wir sagen dir ehrlich, ob 3D-Druck die richtige Technologie ist. Einen Überblick gibt der Rapid-Prototyping-Guide.
Ja — Kleinserien von 10 bis etwa 1.000 Stück gehören zu unseren Kernleistungen. 3D-Druck ist hier oft unschlagbar: keine Werkzeugkosten, Fertigungsstart innerhalb weniger Tage und Designänderungen jederzeit möglich, sogar mitten in der Serie. Durch mehrere parallel laufende Drucker und optimierte Plattenbelegung halten wir die Stückkosten niedrig; die Mengenrabatte bis 25 % greifen automatisch, größere Serien kalkulieren wir individuell. Wichtig für konsistente Qualität: Wir dokumentieren Material und Druckparameter, damit Nachbestellungen genauso ausfallen wie die erste Charge. Typische Kleinserien-Kunden sind Startups mit ersten Produkten, Maschinenbauer mit Sonderteilen und Shops mit eigenem Sortiment. Alles Wichtige zu Losgrößen und Kosten findest du im Guide Kleinserie im 3D-Druck.
Ja — ein großer Teil unserer Aufträge kommt von Gewerbekunden: Maschinenbauer, Handwerksbetriebe, Agenturen, Forschungseinrichtungen und IT-Abteilungen aus Magdeburg und ganz Deutschland. Für Unternehmen bieten wir Kauf auf Rechnung nach Absprache, Rechnungen mit ausgewiesener Mehrwertsteuer und eurer Bestellnummer, wiederkehrende Fertigung dokumentierter Teile sowie auf Wunsch eine Geheimhaltungsvereinbarung für Entwicklungsprojekte. Auch B2B-Spezialfälle wie Vorrichtungen, Montagehilfen oder passgenaue Blenden für IT-Racks setzen wir regelmäßig um. Der kurze Draht ist dabei unser größter Vorteil: Du sprichst direkt mit der Fertigung, nicht mit einem Vertrieb. Was beim Einsatz von 3D-Druck im Unternehmen zu beachten ist, liest du im Guide 3D-Druck für Unternehmen.