Schichtgrenzen
Schichtgrenzen sind die Übergangsbereiche zwischen zwei benachbarten Druckschichten, an denen das Material aufeinander abgelegt wird. Sie sind mechanische Schwachstellen, da die Haftung dort geringer ist als innerhalb einer durchgehenden Schicht: Die Polymerketten diffundieren beim Ablegen nur unvollständig in die bereits erstarrte Lage darunter. Bei Zug- oder Biegebelastung wirken Schichtgrenzen als Kerben, an denen Risse bevorzugt starten; an der Oberfläche sind sie als Schichtlinien sichtbar. Bei Behältern können sie Mikrospalte bilden, durch die Flüssigkeit austritt. Tempern oder chemisches Glätten kann die Grenzen nachträglich teilweise verschweißen.
Auch bekannt als: Layer Boundaries · Schichtübergänge
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