SD-Access
SD-Access (Software-Defined Access) ist Ciscos Architektur zur richtlinienbasierten Automatisierung von Campus-Netzwerken, bei der Benutzer- und Gerätegruppen logisch in einem Overlay-Fabric segmentiert und zentral über einen Controller (DNA Center, inzwischen Catalyst Center) verwaltet werden. Das Fabric nutzt VXLAN zur Kapselung des Datenverkehrs (Data Plane), LISP zur Standortauflösung der Endgeräte (Control Plane) und Scalable Group Tags (SGT), um Richtlinien unabhängig von IP-Adressen durchzusetzen. Makrosegmentierung erfolgt über getrennte virtuelle Netzwerke (VRF-Instanzen), Mikrosegmentierung innerhalb eines Netzes über SGTs; die Identitätszuordnung der Endgeräte übernimmt die Identity Services Engine (ISE).
Auch bekannt als: Software-Defined Access · SDA
Bereit zum Drucken?
Preis berechnen oder direkt anfragen — Antwort am selben Werktag aus Magdeburg.