Maschinenkosten
Kostenanteil eines Druckauftrags, der aus der Nutzung und dem Werteverzehr des Druckers entsteht, etwa durch Abschreibung, Wartung und Energie. Er wird meist anteilig über die Maschinenlaufzeit auf den Auftrag umgelegt. Grundlage ist der Maschinenstundensatz: die Summe aus Abschreibung der Anschaffungskosten über die Nutzungsdauer, Ersatzteilen wie Düsen und Bauplatten, Stromverbrauch und Stellfläche, geteilt durch die produktiven Betriebsstunden pro Jahr. Bei langen Druckzeiten übersteigen die Maschinenkosten häufig die Materialkosten, weshalb die Druckzeit den Auftragspreis stärker bestimmt als das Bauteilgewicht.
Auch bekannt als: Maschinenkostensatz
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