Niederdruckanwendung
Einsatz eines Bauteils unter geringem Betriebsdruck, typischerweise unterhalb von etwa 2 bis 3 bar. Bestimmt Anforderungen an Wandstärke, Material und Dichtheit eines 3D-gedruckten Teils. FDM-Teile sind nicht von selbst dicht, weil zwischen den abgelegten Kunststoffsträngen mikroskopische Kanäle verbleiben. Abhilfe schaffen mindestens drei Wandlinien, leicht erhöhter Materialfluss und eine Versiegelung mit Epoxidharz. SLS-Teile sind fertigungsbedingt leicht porös und werden für dichte Anwendungen infiltriert. Typische Beispiele sind Pneumatikadapter, Schlauchanschlüsse und spritzwassergeschützte Gehäuse.
Auch bekannt als: low pressure application
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