Presspassung
Passung mit Übermaß, bei der das einzufügende Teil größer ist als die Aufnahme und nach dem Fügen durch den entstehenden Pressdruck fest und ohne Spiel sitzt. Sie erzeugt eine kraftschlüssige Verbindung ohne zusätzliche Befestigungsmittel. Damit unterscheidet sie sich von der Spielpassung (das Teil bleibt beweglich) und der Übergangspassung (Spiel oder Übermaß je nach Toleranzlage). In gedruckten Bauteilen wird sie etwa zum Einpressen von Kugellagern, Magneten oder Metallbuchsen genutzt. Um die Aufnahme herum ist ausreichende Wandstärke vorzusehen, weil die tangentiale Zugspannung FDM-Teile sonst entlang der Schichtlinien aufreißen kann.
Auch bekannt als: Press-Passung · Press-Fit · Übermaßpassung · Presssitz
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