Print-in-Place
Druckmethode, bei der bewegliche oder mehrteilige Baugruppen (z.B. Scharniere, Gelenke, Ketten) bereits zusammengebaut in einem Druckvorgang gefertigt werden. Definierte Spalte zwischen den Teilen verhindern ein Verschmelzen, sodass keine nachträgliche Montage nötig ist. Im FDM-Druck haben sich Spaltmaße von etwa 0,3 bis 0,5 mm bewährt; engere Spalte verschmelzen leicht, vor allem in der breitgedrückten ersten Lage. Überhänge in Gelenken werden selbsttragend bis etwa 45 Grad konstruiert, damit keine Stützstruktur die Beweglichkeit blockiert. Im SLS stützt umgebendes Pulver die Teile; der Spalt muss dort die Pulverentfernung erlauben.
Auch bekannt als: Print in Place · PIP · vormontiert gedruckt
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