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Spannungsrisskorrosion

Werkstoffschädigung durch Rissbildung, die aus dem Zusammenwirken eines angreifenden Mediums (z. B. einer Chemikalie) und gleichzeitig anliegender mechanischer Zugspannung entsteht. Schon Spannungen unterhalb der eigentlichen Festigkeitsgrenze können dabei zu Rissen führen. Bei Metallen ist die chloridinduzierte Rissbildung an austenitischen Edelstählen ein bekanntes Beispiel; bei Kunststoffen wirken Fette, Öle oder Lösungsmittel als auslösende Medien (dort auch als umgebungsbedingte Spannungsrissbildung bezeichnet). In 3D-gedruckten Teilen liefern prozessbedingte Eigenspannungen die nötige Zugspannung oft schon ohne äußere Last. Abhilfe schaffen Spannungsarmglühen beziehungsweise Tempern, die Wahl medienbeständiger Werkstoffe und das Fernhalten des kritischen Mediums vom Bauteil.

Auch bekannt als: SpRK · stress corrosion cracking · SCC

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