Vorrichtungen
Hilfskonstruktionen, die Werkstücke während Fertigung, Montage oder Prüfung definiert halten und positionieren. Im 3D-Druck werden sie häufig selbst gedruckt, um Bauteile reproduzierbar aufzunehmen oder auszurichten. Typische Beispiele sind Bohrschablonen, Klebelehren, Montageanschläge und Prüflehren. Bei der Auslegung gilt das 3-2-1-Prinzip: Sechs Auflagepunkte legen alle sechs Freiheitsgrade des Werkstücks eindeutig fest. Gedruckt wird meist in PETG oder ABS; Kontaktflächen zu empfindlichen Werkstücken erhalten Auflagen aus weichem TPU. Gegenüber gefrästen Aluminiumvorrichtungen entstehen gedruckte Varianten in Stunden statt Tagen und lassen sich bei jeder Bauteiländerung neu anpassen.
Auch bekannt als: Vorrichtung · Jigs · Fixtures · Spannvorrichtung
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