Maßgenauigkeit
Die Maßgenauigkeit gibt an, wie genau die Abmessungen des gedruckten Bauteils mit den vorgegebenen Sollmaßen übereinstimmen, häufig angegeben als zulässige Abweichung (z. B. ±0,2 mm). Sie hängt von Maschinenkalibrierung, Material und Druckparametern ab. Im FDM-Verfahren sind ±0,2 bis ±0,5 mm üblich, Harz- und Pulververfahren erreichen engere Toleranzen bis etwa ±0,1 mm. Typische Fehlerquellen sind Materialschwund beim Abkühlen, ungenaue Riemenspannung und der Elefantenfuß der ersten Schicht; Bohrungen fallen systematisch etwas zu klein aus. Von der Maßgenauigkeit zu unterscheiden ist die Wiederholgenauigkeit, also die Streuung zwischen mehreren Drucken desselben Modells.
Auch bekannt als: Dimensional Accuracy · Maßpräzision
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