spanende Fertigung
Fertigungsverfahren, bei dem Material durch gezieltes Abtragen von Spänen in Form gebracht wird, etwa durch Fräsen, Drehen oder Bohren; die Norm DIN 8589 unterscheidet dabei Verfahren mit geometrisch bestimmter Schneide (z.B. Fräsen) und mit unbestimmter Schneide (z.B. Schleifen). Sie erreicht Toleranzen im Hundertstelmillimeter-Bereich und Oberflächengüten, die additive Verfahren ohne Nacharbeit nicht liefern, erzeugt aber Materialverschnitt und stößt bei innenliegenden Hohlräumen an geometrische Grenzen. Sie steht als subtraktives Verfahren im Gegensatz zum additiven, schichtweise aufbauenden 3D-Druck; in der Praxis werden gedruckte Teile häufig spanend nachbearbeitet, etwa an Passflächen und Gewinden.
Auch bekannt als: spanabhebende Fertigung · subtraktive Fertigung · Zerspanung · machining
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