Styrol-Dämpfe
Beim Schmelzen styrolhaltiger Filamente wie ABS oder ASA austretende, gesundheitsschädliche Gase. Styrol ist der Grundbaustein dieser Kunststoffe und wird bei Drucktemperaturen von etwa 230 bis 260 °C aus der Schmelze freigesetzt, erkennbar an einem süßlich-stechenden Geruch. Es reizt Augen und Atemwege und ist als wahrscheinlich krebserregend eingestuft. Die Dämpfe sollten durch eine geschlossene Einhausung mit Aktivkohle- oder HEPA-Filter beziehungsweise eine Absaugung aus dem Druckraum entfernt werden. Dabei bindet nur Aktivkohle das gasförmige Styrol, ein HEPA-Filter hält lediglich die gleichzeitig entstehenden Ultrafeinpartikel zurück.
Auch bekannt als: Styroldämpfe · Styrene fumes
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