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Dateiformate & Software

CAD

CAD (Computer-Aided Design) bezeichnet Software zur rechnergestützten Konstruktion von Bauteilen und Baugruppen. Im 3D-Druck ist CAD der erste Schritt jedes Projekts: du konstruierst dein Modell am Bildschirm, exportierst es als STL-, 3MF- oder STEP-Datei und übergibst es an den Slicer. Bekannte Programme sind Fusion 360, FreeCAD und Tinkercad.

Parametrisch konstruieren: das Grundprinzip

Im parametrischen CAD beginnst du mit einer 2D-Skizze, die du über Maße und geometrische Beziehungen (Constraints) exakt definierst. Aus dieser Skizze erzeugst du per Extrusion, Rotation oder anderen Operationen einen 3D-Körper. Der entscheidende Vorteil: alle Maße bleiben als Parameter gespeichert. Änderst du später eine Bohrung von 5 auf 6 mm, baut sich das Modell automatisch neu auf — ideal für funktionale Bauteile, die du iterativ verbesserst.

Daneben gibt es Mesh- und Sculpting-Programme wie Blender, die sich eher für organische Formen eignen. Für technische Teile mit Passungen und definierten Maßen ist parametrisches CAD der Standard.

Welches CAD-Programm passt zu dir?

  • Tinkercad läuft im Browser und eignet sich für den schnellen Einstieg mit einfachen Grundkörpern.
  • FreeCAD ist quelloffen, vollständig parametrisch und kostenlos — die Lernkurve ist allerdings etwas steiler.
  • Fusion 360 gilt als Allrounder mit großem Funktionsumfang; für Privatanwender gibt es eine funktional eingeschränkte, kostenlose Lizenz.
  • OpenSCAD beschreibt Modelle per Code — praktisch für konfigurierbare, wiederverwendbare Teile.
  • SolidWorks oder Inventor sind im professionellen Maschinenbau verbreitet.

Konstruieren mit Blick auf den FDM-Druck

Gute CAD-Daten berücksichtigen die Eigenheiten des Verfahrens von Anfang an: Wandstärken sollten mindestens das Doppelte des Düsendurchmessers betragen (bei einer 0,4-mm-Düse also ab etwa 0,8 mm), Passungen brauchen je nach Material 0,1 bis 0,3 mm Spiel, und Überhänge jenseits von etwa 45 Grad benötigen Stützstrukturen. Plane außerdem eine möglichst ebene Auflagefläche für das Druckbett ein.

Beim Export lohnt sich der Blick über STL hinaus: STL beschreibt nur ein Dreiecksnetz ohne Einheiten, während 3MF zusätzliche Informationen speichert und STEP die exakte Geometrie erhält — wichtig, wenn dein Dienstleister das Modell noch anpassen soll. Bei elbe3D kannst du deine CAD-Daten direkt als STL, 3MF oder STEP einreichen; wir prüfen sie vor dem Druck auf Machbarkeit.

Auch bekannt als: Computer-Aided Design

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